Fischer an der Isar: viel Gewässerpflege

Anlässlich des Weltwassertages am 22. März informiert die Bayerische Fischerjugend in der Giftschlangenhalle im Hellabrunner Tierpark über die heimischen Gewässer. Fischen? Angeln? Mitten in München? Die Vielfalt in der Isar und anderen kleineren Fließgewässern, wie dem Auer Mühlbach oder dem Freibadbächle in Untergiesing, ist größer als ich zunächst vermutet hätte. Im Münchner Stadtgebiet gibt es Äschen, Huchen, Regenbogenforellen, Koppen, Rutten, Barben, Aitel, Nasen und noch allerlei kleinere Fische. Aber geangelt wird nur in der Isar. Andere Fließgewässer, wie der Auer Mühlbach, dienen ausschließlich als Kinderstube.

Die Gewässergüte ist in der Isar und den Münchner Stadtbächen mit 1-2 (von 4) ziemlich gut. Aber welche Fische hier heimisch sind hängt auch von der Strömung, dem Untergrund und dem Nahrungsangebot ab. Zahlreiche Insektenarten haben hier ihren Lebensraum. Die Larven von Steinfliege, Eintagsfliege oder Köcherfliege sitzen in den Kieslücken. Aber es finden sich auch Strudelwürmer, Bachflohkrebse oder Flussnapfschnecken.

Kleintiere, wie sie an der Unterseite von Steinen in den Stadtbächen oder der Isar zu finden sind.

Für die Fische gibt es Schonzeiten (App der Bayerischen Fischerjugend), die mit den Laichzeiten zusammenfallen. Manchmal beschließen die Vereine einzelne Fischarten, wie die Äsche, ganzjährig zu schützen, damit sich der Bestand erholen kann. Zu tun gibt es aber immer: Bei der Kiesbettreinigung lockern Mitglieder der Angelvereine den Kies auf, weil Forellen auf verschlammtem Kies nicht laichen können. Bei „Rama Dama“ Aufräumevents wird Müll entfernt, außerdem werden Laichhilfen, wie etwa Weiden- oder Erlenwurzeln, eingebracht. Bei der Bachauskehr reinigt das Baureferat Abteilung Wasserbau die Bachläufe von Unrat und Abfall. Alle 18 Monate werden Mühlbach & Co. abgelassen. Vorher aber fischen Fischereiberechtigte die Stadtbäche ab und setzen die Tiere in die Isar um. Viel zu tun bis ein Fischer auch angeln geht und maximal bis zu 25 Fische pro Jahr fangen darf.

Beitragsbild: Kristof Reuther von den Isarfischern „fischt“ mir ein paar Kleintiere zum fotografieren. Da es in der Giftschlangenhalle ziemlich warm ist, geht es für die kälteliebenden Insekten der Isar wieder rasch zurück ins Aquarium.

Hofflomärkte: Schätze, die man noch brauchen kann

Für heute hatten Hausanwohner über 150  Hofflomärkte in der Au und Untergiesing bei René Götz (www.hofflohmaerkte.de) angemeldet. Etwas mehr als Hofflomärkte: Schätze, die man noch brauchen kann weiterlesen